WFD-Geschichte

Weltföderalisten Deutschlands e.V.

Ein paar Angaben zu unserer Geschichte

von Barthold Olbers

(Die Vorlage zu dieser Seite habe ich aus Google kopiert. Darum ist das Wort Weltbürger stets gelb unterlegt.)

Die verschiedenen Organisationen, die hier eine Rolle spielen:

In Deutschland:
Weltföderalisten e.V.
Gemeinschaft zu Förderung des Weltbürgertums e.V. 

Weltbürger-Gruppe Hamburg
Weltföderalisten Deutschlands e.V.
World Federalist Movement Germany e.V.
Weltbürgervereinigung e.V.

International:
World Association of World Federalists = World Federalist Movement
Internationales Weltbürger-Register

 

Der Anfang der Weltföderalisten / WAWF

Die Weltföderalisten wurden auf internationaler Ebene ca. 1948 bei internationalen Kongressen gegründet. Die Tatsache, daß die Gründung nicht auf eine einzelne Person oder eine kleine Gruppe zurückgeführt wurde, läßt mich vermuten, daß viele der Gründer sich bereits vorher aus der Friedensbewegung kannten. 1970 war der Name "World Association of World Federalists" (WAWF).

Weltföderalisten e.V.

In Deutschland entstand ungefähr gleichzeitig der Verein "Weltföderalisten e.V.". Als ich (Barthold Olbers) diesen Verein 1969 in Gestalt seiner Zeitschrift kennenlernte, war Herr Oskar Jedzini der Präsident, und in der Zeitschrift stand, daß dieser Verein der deutsche Zweig der internationalen Organisation war, die damals den Namen "World Association of World Federalists" (WAWF) trug.

1970 erfuhr ich von Herrn Jedzini, daß der Verein sich von WAWF gelöst hatte, und ich hatte den Eindruck, daß der Verein sich vorrangig an die Organisation "World Constitution and Parliament Association" des Herrn Philip Isely angelehnt hatte. Etwas später erfuhr ich, daß die Organisation "Weltspirale" erheblichen Einfluß auf den Verein "Weltföderalisten e.V." gewonnen hatte. Leiter der Weltspirale war damals Herr Havel.

 

Gemeinschaft zur Förderung des Weltbürgertums e.V.

Die Geschichte der Hamburger Weltföderalisten-Gruppe ist untrennbar verbunden mit der Geschichte der Weltbürger. Die Gruppe wurde 1948 gegründet, kurz nachdem Gary Davis dazu aufgerufen hatte, daß die Menschen in aller Welt sich als Weltbürger registrieren lassen sollten. Die Gruppe nannte sich von 1948 bis 1970 "Gemeinschaft zur Förderung des Weltbürgertums e.V." mit Sitz in Hamburg. Als ich ( Barthold Olbers ) die Gruppe kennenlernte, war Herr Helmut Hertling der Vorsitzende.

1970 hat der Verein sich umbenannt in "Weltföderalisten Deutschlands e.V."
 

Die "Weltföderalisten Deutschlands e.V." entstehen

1969 oder 1970 gab es in Hamburg eine wichtige Konferenz, bei der die Spaltung der Bewegung offenbar wurde. Teilnehmer waren unter anderem Herr Oskar Jedzini, der Generalsekretär der "World Federalist Youth" (WFY) Ichisaburo Morita (kurz: Ichi) aus Kopenhagen, Frau Kerstin Kadow, Herr Helmut Hertling und ich (Barthold Olbers). Frau Kerstin Kadow und Ichi hatten den internationalen Verband WAWF bereits bei verschiedenen Veranstaltungen kennengelernt und waren völlig begeistert. Auch die anderen Hamburger Teilnehmer fühlten sich WAWF verbunden. Zu unserem Entsetzen gab Herr Jezini schließlich das tiefe Zerwürfnis zu mit den Worten: "Wenn Ihr mit WAWF zusammenarbeiten wollt, dann macht Euren Scheiß alleine!"

Das war der Anlaß für die Spaltung der Weltföderalisten in Deutschland in zwei voneinander unabhängige Vereine.

In Hamburg gab es bereits den Verein "Gemeinschaft zur Förderung des Weltbürgertums e.V.", der genauso wie die Hamburger Weltföderalisten-Gruppe vorwiegend aus Herrn Helmut Hertling und seinen Gesinnungsfreunden bestand. Der Verein hat sich unter diesen neuen Umständen umbenannt in "Weltföderalisten Deutschlands e.V." und bewarb sich mit Erfolg beim internationalen Verband WAWF um die Anerkennung als neuer deutscher Zweig von WAWF. Wir haben keine Mitglieder von Jedzinis Verein abgeworben. Wir bekamen unsere Mitglieder einerseits durch Vermittlung von WAWF und andererseits durch unsere eigenen Aktivitäten.

Die Hamburger Weltföderalisten Gruppe

Die Geschichte der Hamburger Weltföderalisten-Gruppe ist untrennbar verbunden mit der Geschichte der Weltbürger. Die Gruppe wurde 1948 gegründet, kurz nachdem Gary Davis dazu aufgerufen hatte, daß die Menschen in aller Welt sich als Weltbürger registrieren lassen sollten. Die Gruppe nannte sich von 1948 bis 1970
"Gemeinschaft zur Förderung des Weltbürgertums e.V." mit Sitz in
Hamburg. Als ich ( Barthold Olbers ) die Gruppe kennenlernte, war Herr
Helmut Hertling der Vorsitzende.

1970 hat der Verein sich umbenannt in "Weltföderalisten Deutschlands e.V."
und sich dem internationalen Dachverband der Weltföderalisten (jetzt:

World Federalist Movement - WFM ) angeschlossen. Daneben blieb aber die
Weltbürger-Gruppe mit der engen Beziehung zum Internationalen Weltbürger-Register in Paris bestehen.

Die Hamburger Gruppe der Weltföderalisten hat zur Zeit nur wenig eigene
Aktivitäten. Aber sie arbeitet mit dem Menschenrechtsbund in Teilgebieten
eng zusammen (Betreuung von hilfesuchenden Ausländern und Flüchtlingen,
Vorträge und Diskussionen über Themen mit internationalem Bezug,
Unterstützung von Ausländern bei ihrer Suche nach passenden Friedens-
und Menschenrechtsorganisationen in Deutschland und im Ausland). Im
Internet auch: www.menschenrechtsbund.de.vu. Der Menschenrechtsbund
hat mit Erfolg zur Gründung der Afghanischen Liga für Menschenrechte e.V. (ALfM) beigetragen. Erster Vorsitzender der ALfM wurde am 10. 12. 2001 der
Weltföderalist Barthold Olbers.

"World Federalist Movement Germany e.V."

In den 80-er Jahren war Klaus Schlichtmann Vorsitzender der Weltföderalisten Deutschlands e.V., Anfang der neunziger verzog er nach Japan und versuchte, Herrn Stefan Mögle-Stadel als Nachfolger aufzubauen.

Aber Herr Mögle Stadel gründete einen eigenen Verein: "World Federalist Germany e.V.".

Später kam es zu Gesprächen über eine eventuell mögliche Fusion der drei Vereine "Weltföderalisten Deutschlands e.V.", "World Federalist Movement" und "Weltbürgervereinigung e.V.". Aber die Fusion kam nicht zustande, da sie von den Vertretern der anderen beiden Vereine dann doch nicht gewünscht wurde.

Geschichte der Weltföderalisten und Weltbürger,

geschrieben von Richard Beiderbeck. Auf Grund meiner langjährigen Mitwirkung in diesem Verein weiß ich allerdings, daß einige sachliche Fehler in dem Text enthalten sind , auf die ich ( Barthold Olbers ) aber jetzt aus Zeitgründen nicht näher eingehe. Trotzdem: Herzlichen Dank, Herr Beiderbeck!

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http://www.koinae.de/geschwltf.htm