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Weltföderalisten

Übersicht über die Ziele und die Geschichte

 

Teil 1: Die Internationale Organisation

Die Weltföderalisten haben eine internationale Organisation. Sie entwickelte sich aus eine ganzen Reihe von gleichgesinnten nationalen Organisation, die in den dreißiger Jahren des letzen Jahrhunderts unabhängig voneinander entstanden waren, um einen zukünftigen Krieg zu verhindern. Sehen Sie den englischen Text „History oft he Movement“.

Man war sich darüber einig, dass eine weltumfassende Ordnung erforderlich war, um einen zukünftigen Krieg zu verhindern, und dass der damalige „Völkerbund“ das nicht leisten konnte. Nach dem Zeiten Weltkrieg wurde erkannt, dass die neugegründete UNO in ihrer damaligen Struktur nicht in der Lage sein würde, ihr oberstes Ziel zu erreichen, nämlich die nachfolgenden Generationen vor einer Bedrohung durch Krieg zu schützen. Die Gruppen erkannten, dass ihr Zusammenschluss zu einer weltweiten Organisation erforderlich war.

Am 17. August 1947 versammelten sich über 300 Teilnehmer, die 51 Organisationen vertraten, in Montreux in der Schweiz zur ersten internationalen „Konferenz der weltweiten Bewegung für eine föderale Weltregierung". Der Schweizer Max Habicht eröffnete die Versammlung und erklärte, dass die versammelten Personen die Schaffung eines Parlaments der Menschheit wollten mit Vertretern der Völker der Welt. Dieses Parlament sollte durch Mehrheitsentscheidung Gesetze mit weltweiter Gültigkeit beschließen.

Diese Gründungsversammlung beschloss die „Erklärung von Montreux: Die Grundsätze für eine föderative Regierung der Welt“. Link zum englischen Text.

In den siebziger Jahren hat Habicht einen sehr überzeugenden Vortrag bei der Hamburger Weltföderalisten-Gruppe gehalten.

Als ich (Barthold Olbers) mit dieser Organisation in Kontakt kam, das war 1969, hieß sie „World Association of World Federalists“, WAWF. Das Logo war so:

Sie wurde später umbenannt in „World Federalist Movement“.

Jetzt (August 2013) heißt sie „World Federalist Movement–Institute for Global Policy“ (WFM-IGP

 

Sehen Sie auch den Text "Internationale Organisation" der Schweizer Weltföderalisten

 

Teil 2: Die Weltföderalisten in Deutschland

Teil 2a: Die „Weltföderalisten e.V.“

Der ursprüngliche deutsche Zweig des Weltverbandes hieß „Weltföderalisten e.V.“, war in Frankfurt / Main eingetragen und wurde in den sechziger Jahren von Oscar Jedzini geleitet. Der Hamburger Helmut Hertling hatte mit diesem Verein Kontakt und bewahrte Zeitschriften und Briefe des Vereins in seiner "Friedensbücherei" auf. Auf Anregung von Barthold Olbers und Kerstin Kadow bemühte sich die Hamburger Weltföderalisten-Gruppe darum, sich formell dieser deutschen Organisation anzuschließen. Das war für Herrn Jedzini der Anlass dafür, die Hamburger Gruppe zu besuchen. Dieser Auftritt war aber aus Sicht der Hamburger sehr enttäuschend. Darum brach danach der Kontakt der Hamburger Gruppe mit Herrn Jedzini ab. Inzwischen ist der Verein "Weltföderalisten e.V." nicht mehr auffindbar. Fortsetzung siehe unten im Abschnitt "Der Umbruch".

 

Teil 2b: Die Weltföderalisten-Gruppe in Hamburg

Ca. 1969 oder auch schon viel früher bildete sich in Hamburg eine Gruppe von Weltföderalisten. Die wichtigsten Mitglieder, die ich hier erwähen möchte, waren Helmut Hertling, Kerstin Kadow und ich (Barthold Olbers).

Helmut Hertling war schon vor dem Zweiten Wetkrieg Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft. Nach dem Krieg nahm er mit verschiedenen Friedensorganisationen freundschaftliche Verbindungen auf, insbesondere mit dem  Internationalen Weltbürger-Register in Paris, aber auch mit den detschen und internationalen Organisationen der Weltföderalisten. Die Zeitschriften und den Briefwechsel hat Herr Hertling in der von ihm geleiteten Friedensbücherei aufbewahrt. Sie waren dadurch einem größeren Personenkreis zugänglich. Außerdem lud er monatlich oder öfter zu öffentlichen Fortbildungsveranstaltungen ein.

Barthold Olbers: Ich lernte  1968 Hern Helmut Hertling kennen und fand in der Friedensbücherei einige Zeitschriften der deutschen und internationalen Weltföderalisten. Ich erkannte sofort, dass das die Bewegung war, die ich gesucht hatte, seitdem ich 17 Jahre alt war. Ich schrieb sofort an die beiden Adressen, weil ich in dieser Bewegung aktiv werden wollte. Zu meiner Freude fand ich in Helmut Hertling und in seinem Freundeskreis einige Personen, die meine Überzeugungen und Ziele teilten. Mit einiger Verspätung bekam ich vom internationalen Verband WAWF die Antwort, dass man sich sehr über mein Interesse freute und dass es in Hamburg bereits ein Mitglied gab, das hier gern eine Gruppe aufbauen würde: Frau Kerstin Kadow.

Kerstin Kadow: Sie hatte bereits an Fortbildungsveranstaltungen der WAWF teilgenommen und war von den Zielen völlig begeistert. Sie stimmte mit mir darin überein, dass wir gemeinsam eine Hamburger Wetföderalisten-Gruppe aufbauen wollten. Gemeinsam mit Helmut Hertling und seinem Freundeskreis kamen wr diesem Ziel schnell näher.


Teil 2c: Die „Gemeinschaft zur Förderung des Weltbürgertums“

Die Gemeinschaft zur Förderung des Weltbürgertums war wenige Jahre nach Kriegsende in Hamburg gegründet worden in Anlehnung an die von Gary Davis gegründete internationale Weltbürger-Bewegung und an das daraus hervorgegangene Internationale Weltbürger-Register in Paris.  Helmut Hertling war seit vielen Jahren der Vorsitzende dieser Gemeinschaft. Fortsetzung siehe unten im Abschnitt "Der Umbruch".

Nach dem enttäuschenden Auftritt von Oskar Jedzini haben Kerstin Kadow, Barthold Olbers und andere beschlossen, der "Vereinigung zur Förderung des Weltbürgertums e.V." beizutreten und gemeinsam dem Anschluss an die „World Federalist Movement“ zu suchen. Wir änderten im Jahr 1970 unseren Namen in „Weltföderalisten Deutschlands e.V.“ und wurden etwas später von WAWF als neuer deutscher Zweig aufgenommen.

 

Teil 2d: Der Umbruch

Ca. 1969 war Oscar Jedzini, der Leiter des deutschen Vereins "Weltföderalisten e.V.", Gast bei der Hamburger Weltföderalisten-Gruppe.Teilnehmer waren unter anderem: Helmut Hertling, Kerstin Kadow, Barthold Olbers und andere. Außerdem war ein Vertreter von WAWF dabei, der Japaner Ichi Morita, der zu der Zeit in Kopenhagen (Dänemark) eine Unterorganisation von WAWF leitete.

Entgegen früheren Behauptungen von Jedzini, seine Beziehungen zum Weltverband seien gut, musste er zugeben, dass sich sein Verein von der Weltorganisation getrennt hatte. Wir Hamburger waren schwer enttäuscht. Die Gründe für die Trennung konnten wir nicht nachvollziehen.

Entgegen früheren Behauptungen von Jedzini, seine Beziehungen zum Weltverband seien gut, musste er zugeben, dass sich sein Verein von der Weltorganisation getrennt hatte. Wir Hamburger waren schwer enttäuscht. Die Gründe für die Trennung konnten wir nicht nachvollziehen.

Die Hamburger wollten unbedingt die Zusammenarbeit mit der internationalen Organisation WAWF aufrecht erhalten. Herr Jedzini machte daraufhin eine wichtige Aussage, die ich hier wörtlich zitiere: "Wenn ihr mit WAWF zusammenarbeiten wollt, dann macht euren Scheiß alleine."

Herr Ichi Morita war dabei. Dadurch erfuhr auch die Weltzentrale von den Vorgängen in Hamburg. Die Zentrale von WAWF bat uns Hamburger, enen neuen deutschen Zweig von WAWF zu bilden.

Nach dem enttäuschenden Auftritt von Oskar Jedzini haben Kerstin Kadow, Barthold Olbers und andere beschlossen, der "Vereinigung zur Förderung des Weltbürgertums e.V." beizutreten, deren Vorsitzender der Weltföderalist Helmut Hertling war und gemeinsam dem Anschluss an die „World Federalist Movement“ zu suchen. Wir änderten im Jahr 1970 unseren Namen in „Weltföderalisten Deutschlands e.V.“ und wurden etwas später von WAWF als neuer deutscher Zweig aufgenommen.

 

Teil 2e: „Weltföderalisten Deutschlands e.V.“


Die bisherige  Homepage unseres Vereins ist seit Ende 2012 nicht mehr aufrufbar.

 

Teil 3: Unsere Ziele

 

Da wir hier zur Zeit keine egene Seite anbieten, verweisen wir Sie an den Internet-Auftritt der "Wetföderalisten Schweiz"

Insbesondere die Seite "Ziele"

Die bisherige  Homepage der Weltföderalisten Deutschlands ist seit Ende 2012 nicht mehr aufrufbar.

Ersatzweise nennen wir hier zwei andere Informationsquellen:

Aus der „Vereinsliste“: Weltföderalisten Deutschlands e.V.“

http://www.vereinsliste.de/verein/verein898.html

 

 Aus Wikipedia: Weltföderalisten

 

Aus technischen Gründen können vereinseigene Dokumente hier jetzt nicht eingefügt werden. – Barthold Olbers, 20. August 2013