Weltföderalisten Deutschlands

Weltföderalisten Deutschlands e.V. (WFD)

- Verein für Frieden und Völkerrecht -

Frühere Kurzadresse: www.wfd-ev.de.vu

Postanschrift siehe Impressum

(*) bedeutet: vielleicht zur Zeit ungültig

(die in dieser Seite eingefügten Links funktionieren teilweise nicht mehr)

 

Unser Ursprung (die Links in diesem Absatz sind veraltet):

Wir Weltföderalisten sind aus der Friedensbewegung hervorgegangen. Wir haben uns 1947 als eigenständige Organisation etabliert, da unsere zentralen Punkte von großen Teilen der Friedensbewegung nicht als eigene Ziele anerkannt werden. Siehe „Geschichte der Weltföderalisten“ (Link vom 4. April 2014). Präsident unserer internationalen Bewegung war von 1991 bis zu seinem Tode am 28. 3. 2004 der weltberühmte Schauspieler, Autor und Menschenfreund Sir Peter Ustivov. Lesen Sie auch unseren Nachruf.

Unsere Ziele:

a) Frieden: Wir treten für den Frieden ein. Dazu gehören: die Bereitschaft zur Versöhnung, die Toleranz, die Achtung der Menschenrechte, die Beachtung des Völkerrechts, die Einhaltung internationaler Verträge und die Anerkennung der internationalen friedenssichernden Institutionen wie Vereinte Nationen und Internationale Gerichtshöfe.

b) Verständigung: Wir setzen uns für internationale Verständigung ein. Verständigung bedeutet gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen, und den anderen so zu akzeptieren wie er ist. Verständigung bedeutet auch, die Angehörigen anderer Völker nicht von vornherein als Feinde zu sehen sondern als Mitmenschen, mit denen ein friedliches Zusammenleben auf der Grundlage von Gerechtigkeit möglich und dringend erforderlich ist.

c) Toleranz: Wir setzen uns für Toleranz ein, das bedeutet, für anständigen und korrekten Umgang mit anderen Menschen, die auf irgendeine Weise anders sind als man selbst. Und es bedeutet, dass wir uns für Gerechtigkeit und Rechte für andere Menschen einsetzen. Wir wissen und akzeptieren, dass die Menschen verschieden sind. Verschieden sind Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit, Religion, politische Überzeugung, Beruf, Lebensstandard und anderes.

d) Menschenrechte: Wir treten für die Beachtung und Sicherung der Menschenrechte ein, und das für jeden Menschen und überall in der Welt. Die Menschenrechte sollen in den Gesetzen aller Länder garantiert werden – in Deutschland geschieht das durch die „Grundrechte“ im Grundgesetz und durch einige internationale Verträge – sie sollen im Bewusstsein aller Menschen verankert werden und sollen im Verhalten von Regierungen, Behörden, Firmen und allen anderen Einrichtungen verwirklicht werden.

e) Kompromissbereitschaft: Wir weisen darauf hin, dass im Konfliktfall eine friedliche Lösung nur möglich ist, wenn die gegnerischen Parteien bereit sind, auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten. Das Streben nach Gerechtigkeit soll zur Grundlage der Entscheidung werden. Es soll keine Konfliktpartei Richter in eigener Sache sein. Darum ist es unabdingbar, dass bei zwischenstaatlichen Konflikten internationale neutrale Gerichte zur Entscheidung herangezogen und die Urteile respektiert werden.

f) Friedenserziehung: Wir müssen uns abkehren von einigen traditionellen Erziehungszielen, wie Verherrlichung von Eroberungskriegen, Siegen und erfolgreichen Feldherren. Neue Ideale müssen gelehrt werden: Toleranz, Versöhnung, Gerechtigkeit, Verzicht auf Gewalt, Anerkennung von Völkerrecht und neutralen Rechtsprechungsorganen und Verzicht auf einige Elemente der nationalen Souveränität. Siehe auch die Seite „Friedenserziehung“ (veralteter Link) des Menschenrechtsbundes.

g) Unsere Grundidee: Wir wollen erreichen, dass Welt-Institutionen die erforderliche gesetzliche und politische Macht bekommen, um Probleme zu behandeln, die nur auf Weltebene angemessen angepackt werden können. Gleichzeitig bekräftigen wir die Souveränität der Nationalstaaten für Angelegenheiten, die von ihrem Wesen her innere Angelegenheiten sind. Als Weg zu unserem Ziel sehen die Stärkung und Reform der Vereinten Nationen. Sehen Sie auch unsere Seite 2 (veralteter Link).

Unsere Praxis:

Wir Weltföderalisten sind in örtlichen Gruppen, nationalen Organisationen und weltweit zusammengeschlossen, um uns zu informieren, die Theorie und Praxis der Weltföderalisten-Bewegung zu aktualisieren und zu präzisieren, uns gegenseitig zu bestärken und öffentliche Veranstaltungen durchzuführen. Wir bemühen uns, unsere Überzeugung und unser Engagement in allen gesellschaftlichen Kreisen wirken zu lassen, zu denen wir gehören. Zu unseren Aktivitäten: Die nachfolgenden Links sind alle veraltet!

siehe unsere Seite „Regionen“. Wir unterstützen internationale Jugendbegegnungen, siehe Internationale Jugendbegegnung, Internationale Jugendgemeinschaft, International Youth Association und International Youth Forum.

Unsere Beziehung zum internationalen Verband WFM (die Links in diesem Absatz sind alle veraltet)

1971 wurden wir offizieller deutscher Zweig der Weltorganisation, deren Abkürzung damals WAWF war. Als ich (Barthold Olbers) am 8. August 1998 Vorsitzender unseres Vereins wurde, bestand diese formelle Zugehörigkeit nicht mehr. Unser Verein war kleiner geworden und war dadurch zunächst nicht in der Lage, die Mitgliedspflichten zu erfüllen. Wir bekennen uns aber weiterhin unverändert zu den Grundsätzen und Zielen der WFM und zur internationalen Zusammenarbeit. Wir wollen, dass unser Verhältnis wieder enger wird. Genaueres lesen Sie hier.