Mahnwache Hamburg

Mit Interesse und Sympathie verfolgen ich (Barthold Olbers) und einige andere Mitglieder der Deutschen Liga für Menschenrechte die Veranstaltungen der Mahnwache Hamburg.

Laut eigener Aussage engagieren sich die Initiatoren und Teilnehmer der Mahnwache vorrangig für Frieden und Menschenrechte.

Ich selbst, Barthold Olbers, weiß nicht alles über die „Mahnwache“.  

Es gibt diese Mahnwachen inzwischen in verschiedenen deutschen Städten.

Vom 17. November 2014 bis 2. Februar 2015 trafen wir uns in einem gut geeigneten Saal, sehen Sie unten.

Text vom Herbst 2014:

Die Mahnwache Hamburg ist eine öffentliche Veranstaltung jeden Montag ab 18 Uhr bis 20 Uhr oder länger auf dem „Flaggenplatz“ in der zentral gelegenen Straße „Jungfernstieg“ gegenüber der Hausnummer (7 oder 17 - ich habe die Absicht, die richtige Hausnummer und ein Foto des Flaggenplatzes bald hier einzufügen).

Hierfür wurde unter anderem mit Flugblättern und Aufklebern geworben. Eine Überschrift lautete „Endlich Frieden“, siehe auch die  folgenden Fotos.

Ca. 80 bis 200 Personen nehmen daran teil. Die Anzahl ändert sich im Laufe des Abends. Sie sind von niemandem dafür ausgewählt worden. Sie haben kein gemeinsames politisches Manifest unterschrieben. Der Teilnehmerkreis ist also keineswegs homogen.

Es gibt dort das Angebot „Offenes Mikrofon“. Jeder Teilnehmer darf dort sprechen.  Ich habe seit einigen Wochen jeden Montag diese Möglichkeit wahrgenommen. Die Redezeit ist natürlich begrenzt. Die meisten Teilnehmer sprechen dort nicht, sondern sie beschränken sich darauf, im Halbkreis um den Lautsprecher herum zu sitzen und zuzuhören und je nach eigener Stimmung Beifall zu klatschen.

Ich habe bisher bei diesen Veranstaltungen einige Menschen gefunden, die meinen Aussagen und Aufforderungen zustimmen und die mit mir zusammenarbeiten wollen. Dafür bin ich dankbar.

 

Meine Empfehlung und Bitte:

Wer innerlich für Frieden und Menschenrechte engagiert ist und noch etwas Zeit hat, sollte dort teilnehmen und zuhören und die Druckschriften lesen, die dort verteilt werden, und auch das „offene Mikrofon“ benutzen.

 

Zur negativen Kritik aus einigen anderen Organisationen:

Es gibt Menschen, die meinen, sie hätten ein Patent auf die Worte „Frieden“ oder „Menschenrechte“. Das sagen sie zwar nicht, aber sie handeln so. Aus dieser Richtung kommt der Argwohn gegenüber der Mahnwache. Ich habe im Internet gelesen, die Mahnwache sei eine Organisation, die politisch rechts orientiert sei, diese Orientierung aber verheimlicht. Das ist völliger Quatsch. Eher stimmt die Aussage, die Teilnehmer der Mahnwache seien ein etwas chaotischer Haufen.

Die meisten Menschen sind zu bequem dazu, sich um Frieden und Menschenrechte zu bemühen. Einige begründen das dann damit, dass sie die bestehenden Gruppen und Aktivitäten schlecht machen. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, bei der Mahnwache am Mikrofon zu sprechen, auch Menschen, die unterschiedliche Meinungen vertreten.

Hiermit endet mein Beitrag zum Thema Mahnwache Hamburg, letzte Bearbeitung: 29. September 2014

 

Nachtrag vom 20. November 2014 / 9. Februar 2015

Seit dem 17. Novembei 2014 bis zum 2. Februar 2015 trafen wir uns nicht mehr am Jungfernstieg sondern in einem Saal in Hamburg-Hammerbrook, sehen Sie

Immer ab 18:30 Uhr

“La Rosa” im Wandalenweg 4 (nahe S 3 Hammerbrook),
auch gut erreichbar von U-Bahn berliner Tor, Westausgang