Bericht über Aktivitäten der Gruppe Hamburg - auszugsweise

Erstens: Wir helfen Mitbürgern, die uns um Hilfe bitten, so weit das unser Mitgliederbestand und die Leistungsbereitschaft unserer Mitglieder erlauben. Beispiele nenne ich weiter unten.  Einerseits: Viele Menschen, die Hilfe brauchen, suchen uns so lange, bis sie uns gefunden haben. Andererseits: Die meisten Menschen, die uns helfen könnten, suchen uns nicht. Das ist unser größtes Problem.

Zweitens: Wir greifen Themen auf. Wir bieten öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. Das ist in vielen Fällen einfacher zu leisten als die Hilfe für Einzelpersonen. Ein Beispiel nenne ich weiter unten.

Drittens: Wir beschaffen und sammeln Informationen und leiten sie weiter.

Viertens: Wir stellen Informationen und Argumente ins Internet. Einige Beispiele nenne ich weiter unten. Vor zwei Jahren hatten wir hunderte von eigenen Seiten im Internet, die ich verantwortet hatte. Die sind inzwischen alle abgeschaltet worden, weil sie angeblich mit Viren verseucht waren. Ich habe seitdem bei einem anderen Provider einige neue Seiten eingerichtet. Einige andere Mitglieder in Deutschland haben unabhängig von mir eigene Seiten eingerichtet.

Fünftens: Wir nehmen öffentlich Stellung. Ein Beispiel weiter unten.

 

Beispiele aus Hamburg:

Zu erstens, ein Beispiel: Ein Rentner aus Erfurt schrieb uns in den letzten Wochen, dass er seit Mai 2014 keine Rente mehr bekommt. Ihm ist kein Grund genannt worden. Er war sehr verzweifelt. Ich habe daraufhin mit verschiedenen Ämtern in Erfurt, Frankfurt und Leipzig telefoniert. Die meisten erklärten, dass sie nicht verantwortlich seien.. Aber es wurde mir gegenüber („Vizepräsident der Deutschen Liga für Menschenrechte“)  zugegeben, dass der Betroffene seit Monaten keine Rente mehr bekommen hat. Und es wurde mir versprochen, dass der Betroffene ab sofort wieder seine Rente und außerdem eine größere Nachzahlung bekommen wird. Das sieht nach einem Erfolg aus. Ich will in den nächsten Tagen den Betroffenen fragen, was daraus geworden ist.

Zu zweitens: Ein engagiertes Mitglied eines anderen deutschen Vereins schrieb mir, dass er wegen einer Gerichtsverhandlung nach Hamburg kommt und dass er uns bittet, eine öffentliche Veranstaltung zu seinem Thema zu organisieren. Das habe ich getan, siehe

http://menschenrechte.npage.de/vortrag-elterngeld.html

 

Ein anderes Thema, zu dem wir jüngst um Hilfe gebeten wurden: Die geplante Änderung des deutschen Asylrechts. Die Staaten des Balkans sollen zu „sicheren Herkunftsländern“ erklärt werden. Das bedeutet: Flüchtlinge vom Balkan sollen zurückgewiesen werden. Das betrifft vor allem Roma und Sinti, die in ihren Herkunftsländer unter Menschenrechtsverletzungen leiden.  Link: http://www.ezaf.org/

 

Zu viertens, drei Beispiele

http://menschenrechte.npage.de/ukraine-und-rechtslage.html

http://menschenrechte.npage.de/budapester-memorandum.html

http://menschenrechte.npage.de/organisation-isis-und-rechtslage.html

 

Zu fünftens:

http://menschenrechte.npage.de/unterdrueckung-von-nachrichten.html

 

Meine Schlussworte:

Unter unseren Mitbürgern ist die Bereitschaft sehr gering, für Frieden und Menschenrechte Zeit zu opfern. Die geäußerten Gründe sind vielfältig. Tatsache ist: Die meisten Mitmenschen wollen vertuschen, dass ihre Intelligenz für ernsthaftes Engagement zu gering ist.

 

Text von Barthold Olbers, 19. Oktober 2014